Fitnessraum selbst planen

Gerade im stressigen Büroalltag, den Sie die meiste Zeit sitzend verbringen, ist Ausgleichsport wichtig. Der Weg ins Fitnessstudio ist oft zu lang oder kann gar nicht mit den restlichen Verpflichtungen unter einen Hut gebracht werden. Vielleicht haben Sie auch besondere Präferenzen, was den Sport angeht. Wie auch immer kann sich ein eigener Fitnessraum zuhause rentieren. So kommt der Sport zu Ihnen und die erste Hürde – der Weg – ist übersprungen. Nichtsdestotrotz gibt es einige Dinge, welche bei der Konzipierung beachtet werden müssen. Denn nicht jeder Raum ist als Fitnessraum geeignet.

Was ist der passende Boden für einen Fitnessraum?

Man könnte denken, dass das wichtigste im Fitnessraum zuhause die Akustik oder die Belüftung sei. Dabei ist der Fokus auf den Bodenbelag zu legen. Dieser muss gewisse Anforderungen erfüllen, um der Belastung und Kraftausübung durch Geräte oder hüpfende Bewegungen standzuhalten. Doch auch die Trittschalldämpfung ist wichtig. Immerhin wollen Sie den Nachbarn von unten nicht stören oder gar eine Beschwerde riskieren. Auch in einem Einfamilienhaus sind dampfenden Böden jedoch wichtig, um Lebensqualität für jeden im Haus zu gewährleisten. Das Gute ist, dass Sie hierfür nicht auf teure Alternativen zurückgreifen müssen.

Immer mehr Menschen wollen sich den Traum eines eigenen Fitnessraumes zuhause verwirklichen. Das gibt verschiedenen Firmen die Möglichkeit, neuartige Konzepte zu entwickeln. Heute gibt es einige Anbieter, welche Gummiböden von der Rolleanbieten. Diese werden durch Sie einfach zugeschnitten und können infolgedessen im ausgewählten Raum verlegt werden. Dadurch sparen Sie sich natürlich sämtliche Renovierungsmaßnahmen. Mehr als das ist die Gestaltung des Bodens somit spielend leicht und lässt sich in kürzester Zeit durchführen.

So entsteht einerseits eine Trittschalldämpfung am Boden und Sie stören weder Ihre Familienmitglieder noch Ihre Nachbarn. Andererseits wird der eigentliche Bodenbelag auf diese Art und Weise geschützt und kann auch in Mietwohnungen erhalten bleibe. Sie investieren also nur bis zu 200 Euro für eine Raumgröße von 20 m2 und haben gleich den idealen Boden für den Sport, welcher außerdem pflegeleicht ist und den Bodenbelag schützt. Einen kleinen Nachteil hat der Gummiboden dennoch.

Soll er einmal entfernt werden, kann sich dies als schwierig erweisen. Aber für den Preis und die Flexibilität lohnt sich auch die Lösung dieses Problems. Tut es dies Ihrer Meinung nach nicht? Dann gibt es auch noch andere Varianten für die Gestaltung des Bodens in Ihrem eigenen Fitnessraum.

Mit Bodenmattenschaffen Sie zwar keinen festen Untergrund, sorgen jedoch für eine Dämpfung des Auftritts. Dadurch können Sie auch Aerobic-Stunden einfach zuhause durchführen, ohne irgendjemanden zu stören. Die Matten können außerdem ebenso genau auf den Raum zugeschnitten und Ihren Vorstellungen entsprechend gewählt werden. So entscheiden Sie sich beispielsweise für bunte Farben, welche bisschen Leben in den Raum bringen. Die Matten können auch selbst zugeschnitten werden, wodurch sie sicher passgenau sind.

Wollen Sie Ihren neuen Fitnessraum also nicht aufwendig sanieren, haben Sie diese zwei Möglichkeiten für die Gestaltung des Bodens:

  • Gummiböden:
    • Vorteile: günstig, rutschfest, pflegeleicht
    • Nachteile: schwer zu entfernen
  • Bodenmatten:
    • Vorteile: individuelle Gestaltung, günstig, passgenaues Zuschneiden
    • Nachteile: liegen nur auf, wodurch Rutschgefahr besteht. Dieser Nachteil kann durch die Befestigung mit Doppelklebeband beseitigt werden.

Möglichkeiten zur Korrektur

Seien es Geräteeinheiten oder Workouts mit Eigengewicht – Sie sollten sich immer die Möglichkeit der Korrektur freihalten. Was hiermit gemeint ist? Die Hälfte einer erfolgreichen Sporteinheit liegt in der richtigen Durchführung. Falsche Bewegungen oder Abläufe führen schnell zu Verletzungen. Darüber hinaus haben Sie in Ihrem Fitnessraum zuhause auch keine Personaltrainer, welche Sie auf Fehler in der Durchführung ansprechen.

Es ist deswegen wichtig, dass Sie sich selbst genau betrachten können und somit sehen, ob etwaige Übungen richtig vorgenommen werden. Am besten eignet sich hierfür ein großer Spiegel ganz in Fitnessstudio-Manier. Dabei muss gesagt werden, dass dieser nicht nur für die Korrektur geeignet ist, sondern ebenso eine optische Aufwertung generiert. Denn mit einem riesigen Spiegel vergrößern Sie gleich den ganzen Raum.

Sie haben hierbei die freie Wahl, wie die Optik genau aussehen soll. Es ist jedoch wichtig, dass der Spiegel groß genug ist, um auch bei aktiven Workouts immer jeden Schritt im Blick zu haben. Wollen Sie nur Geräte nützen, sollten auch vor diesen Spiegel aufgestellt werden. Dabei haben Sie meistens die Auswahl aus ganzen Konstellationen, in welchen Einrichtung und Spiegel kombiniert werden, und großen Spiegeln zum Anbringen.

Wichtig ist zudem die Positionierung des Spiegels. Dieser sollte groß sein und fest an der Wand befestigt werden. Andernfalls ist ein Kippen bei ruckartigen Bewegungen möglich. Am besten kaufen Sie Spiegel für den Fitnessraum jedoch online in Fachgeschäften.

Die Einrichtung mit Geräten

Um Ihrem Fitnessraum Charakter und insbesondere eine Richtung zu geben, brauchen Sie die richtigen Geräte. Beachten Sie vor allem Ihre persönlichen Ziele und Vorlieben. Unabhängig von verschiedenen Kraftgeräten sollte zumindest eine Gerätschaft für das Cardio-Training zur Verfügung stehen. Bei diesen handelt es sich beispielsweise um:

  • Stepper
  • Heimfahrräder
  • Laufbänder

Sind diese hochwertig, stehen Sie auch fest am Grund und vermeiden etwaiges Wackeln. In weiterer Folge sorgt der Bodenbelag dafür, dass sämtliche Geräusche gedämpft werden und der eigentliche Boden keine Spuren davon trägt.

Am besten ist jedoch eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttrainig. Bei ersterem geht es darum, Ihren Herzmuskel zu trainieren, Kalorien zu verbrennen und einfach fit zu bleiben. Bei zweiterem sorgen Sie für den Muskelaufbau und die Stärkung aller Körperpartien. Beachten Sie hierbei Geräte für die jeweilige Gewichtsklasse.

Normalerweise lassen sich verschiedene Gewichte in Kraftgeräte einlegen, wodurch die individuelle Auswahl besteht. Ist dies nicht der Fall, entscheiden Sie sich für ein geeignetes Gerät, welches Ihrem Körperzustand entspricht. Vergessen Sie jedoch nie auf die Traglast, welcher der Boden infolgedessen standhalten muss. Immerhin sollen keine Schäden entstehen. Für die richtige Sammlung von Kraftgeräten für alle Körperpartien beachten Sie Modelle für:

  • Arme und Schulter
  • Beine
  • Bauch
  • Rücken

Diese Gerätesammlung kann in Addition sehr teuer werden. Deswegen rentiert es sich gebrauchte Sportgeräte zu kaufen, welche Sie im guten Zustand um einen Bruchteil des Neupreises erwerben.

Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden im Fitnessraum

Egal ob ambitionierte Sportskanone oder Sportmuffel – Sport ist für einen gesunden Körper wichtig. Dabei ist ein eigener Fitnessraum zuhause sowieso das Maximum an Komfort, welches Sie sich erwarten können. So haben Sie wirklich die Gerätschaften, welche Sie auch verwenden. Darüber hinaus gestalten Sie den Raum nach Ihrem Geschmack, was schlussendlich auch zum Wohlbefinden beiträgt. Falls Sie schon einmal im Fitnesscenter waren, kennen Sie sicher die Freude, wenn Sie die einzige Person weit und breit sind. Denken Sie sich nun, dass Sie dieses Gefühl ständig in Ihrem privaten Fitnessraum haben.

Um Komfort und Wohlbefinden weiter zu steigern und alle sportlichen Aktivitäten attraktiver zu gestalten, können Sie noch andere Arbeiten am Fitnessraum vornehmen. Wie wäre es beispielsweise mit Multimediageräten für die Unterhaltung während der Cardio-Einheit? Andernfalls kann eine Stunde Fahrradfahren alleine im Raum auch eintönig wirken.
Achten Sie darüber hinaus auf einzelne Elemente, wie Haken für Handtücher. Auch sollten weitere Matten und eventuell Zubehör, wie Kleinhanteln zur Verfügung stehen.

Ein elektrischer Brunnen sorgt für Stimmung bei Bodenübungen und mit ein paar Pflanzen oder Dekoration heben Sie die Ästhetik im Raum an. Darüber hinaus ist ein separater Wäschekorb nur für Sportkleidung ebenso von Vorteil.